Schimmelpilzbefall

Sparen beim Heizen: Sachverständiger Maik Menke klärt auf!

08. Dezember 2023


Droht jetzt mehr Schimmel in den Wohnungen?

Besonders in der kalten Jahreszeit kann sich in der Wohnung Schimmel bilden - vor allem, wenn aufgrund der hohen Energiekosten beim Heizen gespart wird. Schimmel ist schädlich für die Gesundheit.

Die Energiepreise explodieren, da heißt es sparen, wo es geht. Die behaglichen 22 oder mehr Grad Celsius Wohlfühltemperatur in der Wohnung sind in diesem Winter für viele Wunschdenken - vor allem für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Wer seine Heizung aber zu sehr drosselt, um zu sparen, riskiert nicht nur Erkältungen, sondern auch erhöhte Gefahr zur Schimmelbildung.
 

Wie entsteht Schimmel?

Mögliche Ursachen für Schimmel sind schlecht gelüftete und wenig geheizte Räume, kalte Außenwände oder bauliche Mängel wie defekte Fassaden oder Dächer. In jeder Wohnung wird Feuchtigkeit produziert. Diese Feuchtigkeit wird an die Raumluft abgegeben. Wenn die Luft warm ist, kann sie am meisten Feuchtigkeit aufnehmen. Ist die Luft hingegen kalt und verbraucht, schlägt sich die überschüssige Feuchtigkeit, die durch die Luft nicht mehr gebunden werden kann, an den kältesten Stellen im Raum nieder. Dort kann dann Schimmel entstehen.
 

Wo findet sich Schimmel?

Schimmel findet sich oft am Fenster, hinter Gardinen, Bildern, großen Möbeln, die an der Außenwand stehen, im Bad an den Fugen. Erkannt wird er häufig erst, wenn die charakteristische dunkelgraue Verfärbung einsetzt. Schimmel sieht nicht nur eklig aus, sondern kann auch die Gesundheit gefährden und die Bausubstanz schädigen.
 

Was ist Schimmel?

Schimmelpilze sind bestimmte Pilzarten, die aus Zellfäden und Sporen bestehen. Die häufig farblosen Zellfäden selbst sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Um sich zu vermehren, bilden Schimmelpilze Sporen aus, die überall durch die Luft schwirren. Normalerweise sind diese harmlos – erst, wenn sie eine gewisse Konzentration übersteigen, können sie Probleme bereiten.